... weil Katzen eine Lobby brauchen!

Mitgliedsverein der Tierschutzverbände

Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. Deutscher Tierschutzbund e.V.

Katzenhilfe Bleckede e.V.

Schön, dass Sie uns gefunden haben. Unser Verein hat seinen Sitz im Landkreis Lüneburg im Bundesland Niedersachsen.

Der Verein Katzenhilfe Bleckede e.V. ist ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt. Die Mitglieder des Vereins arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich. Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden und seine Mitgliedsbeiträge.

Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich in erster Linie auf den Schutz der frei lebenden Hauskatze. Er verschließt sich aber auch nicht vor der Aufgabe, Missstände bei anderen Hauskatzen und Tieren aufzudecken und ggf. helfend einzugreifen.

Wenn wir Ihr Interesse an unserem Verein geweckt haben und Sie noch weitere Informationen oder auch Fragen zu unserer Arbeit haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns per e-Mail in Kontakt treten würden.

Wir sind auch bei Facebook anzutreffen und freuen uns über ein "like"!

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Grafik Katzenhilfe Bleckede

Aktuelles/Termine

Die nachfolgenden Gemeinden des Landkreises Lüneburg haben eine Kastrationsverpflichtung für freilaufende Hauskatzen, die unter menschlicher Obhut gehalten werden, - sogenannte Freigängerkatzen - erlassen:

Samtgemeinde Amelinghausen: Die Verordnung trat am 08.11.2012 in Kraft. Die Bekanntgabe der Verordnung im Amtsblatt des Landkreises Lüneburg kann hier eingesehen werden.

Samtgemeinde Dahlenburg: Die Verordnung trat am 26.04.2013 in Kraft. Die Bekanntgabe der Verordnung im Amtsblatt des Landkreises Lüneburg kann hier eingesehen werden

Stadt Bleckede: Die Verordnung trat am 22.08.2013 in Kraft. Die Bekanntgabe der Verordnung im Amtsblatt des Landkreises Lüneburg kann hier eingesehen werden.

Samtgemeinde Ostheide: Die Verordnung trat am 23.01.2014 in Kraft. Die Bekanntgabe der Verordnung erfolgte im Amtsblatt des Landkreises Lüneburg kann hier eingesehen werden.

Weitere Informationen zum Stand der Beratungen im Landkreis Lüneburg zur Kastrationspflicht für freilaufende Hauskatzen können hier eingesehen werden.

Auch im benachbarten Landkreis Uelzen wurde durch die Samtgemeinde Bevensen am 06.12.2013 und in der Samtgemeinde Aue bereits am 20.12.2012 eine entsprechende Kastrationsverpflichtung für freilaufende Hauskatzen eingeführt.
Auch im Landkreis Lüchow Dannenberg besteht mittlerweile eine landkreisweite Kastrationspflicht für freilaufende Hauskatzen. So haben die Samtgemeinden Elbtalaue (in Kraft seit 01.06.2014) und Lüchow (in Kraft seit 11.07.14) und die Samtgemeinde Gartow (in Kraft seit 01.01.15) in gemeinsamer Absprache für eine landkreisweite Kastrationspflicht gesorgt.

 

01.11.2016 Wer frei lebende Hauskatzen füttert übernimmt damit nicht die Halter- und Betreuereigenschaften für diese Tiere

Lange Jahre wurde seitens der Behörden argumentiert, dass Bürgerinnen und Bürger die eine oder mehrere frei lebende Hauskatzen füttern auch Halter und Betreuer dieser Tiere werden und somit als Besitzer dieser Tiere eingestuft werden. Daraus haben sich eine Vielzahl von Verpflichtungen für diese Bürgerinnen und Bürger ergeben. Mit dem in diesem Jahr neu erschienenen Kommentar zum Tierschutzgesetz ("Hirth -Maisack - Moritz" 3. Auflage 2016) wird nun ausgeführt, dass Bürgerinnen und Bürger die verwilderte und frei lebende Katzen außerhalb des Hauses füttern keine so genannte Halterstellung (und auch keine Betreuerstellung iS von § 2 Nr. 1 TSchG) mehr automatisch erwerben. Hierzu ist eine Aufnahme des Tieres in den unmittelbaren Lebensmittelpunkt und der damit verbundenen Aufnahme in das eigene Wohnumfeld erforderlich. Aus der Versorgung von frei lebenden Katzen außerhalb des eigenen Wohnumfeldes, auch über einen längeren Zeitraum, kann nicht mehr die allgemeine Zuständigkeitsverpflichtung der versorgenden Person abgeleitet werden.

Letztendlich logisch, weil Haustiere nach aktuellen Rechtsprechung nicht herrenlos werden können, auch wenn sie herumstreunen und sogar verwildern. Diese ausgesetzten, zurückgelassenen, entlaufenen und verloren gegangenen Haustiere haben einen tatsächlichen Besitzer (Halter) der durch die zuständigen Behörden zur Haftung herangezogen werden kann. Damit können Bürgerinnen und Bürger nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, nur weil sie verelendeten Tieren Hilfe zukommen lassen. Diese Tiere verbleiben somit in der behördlichen Zuständigkeit, weil nur die amtlichen Behörden über die rechtlichen Befugnisse verfügen den tatsächlichen Halter in Haftung zu nehmen.

HInweis: Der oben aufgeführte Kommentar wird durch Rechtsprechung zur Bewertung von Verfahren im Rahmen des Tierschutzes herangezogen.

 

31.10.2016 Einzugsgebiet der Katzenhilfe Bleckede e.V.; Aufnahme von Hauskatzen; Notfälle

Aus gegebenen Anlass weist die Katzenhilfe Bleckede e.V. daraufhin, dass die Katzenhilfe Bleckedede e.V. zunächst nur in den Kommunen des Landkreises Lüneburg tätig wird in denen die Kastrationsverpflichtung für Freigängerkatzen eingeführt worden ist. Das sind die Stadt Bleckede und die Samtgemeinden Amelinghausen, Dahlenburg und Ostheide. Hierbei setzt sich die Katzenhilfe Bleckede e.V. für die entlaufenen, verloren gegangenen, ausgesetzten und zurückgelassenen Hauskatzen ein, die den Bezug zum Menschen verloren haben und verwilderten. Für die restlichen Kommunen zeichnet sich der Tierschutzverein Lüneburg u.U.e.V. verantwortlich.

Da die Katzenhilfe Bleckede e.V. kein Tierheim betreibt können Hauskatzen die abgegeben werden sollen nicht aufgenommen werden. Hierzu können Sie sich an das Tierheim in Lüneburg wenden.

Haben Sie Hauskatzen -auch Welpen- aufgefunden oder sind Ihnen diese zugelaufen, können Sie diese Tiere beim Ordnungsamt Ihrer Gemeinde abgeben. Als Bürger haben sie nach dem Bügerlichen Gesetzbuch ein Abgaberecht und die Gemeinde eine Aufnahmepflicht. Sollten die Tiere verletzt und offensichtlich an einer Erkrankung leiden, können Sie beim nächsten Tierarzt vorstellig werden. Die Kosten einer unaufschiebbaren tierärztliche Behandlung ist von der Gemeinde zu tragen in dessen Einzugsgebiet die Hauskatze aufgefunden worden sind.

Für die Zuständigkeit gilt, dass die Ordnungsämter über den Fund einer Hauskatze informiert werden müssen, weil diese das Recht haben darüber zu entscheiden, wo das Tier ggf. behandelt und untergebracht wird. Außerhalb der Bürozeiten ist das Ordnungsamt am nächsten Arbeitstag zu informieren. Sie können sich auch direkt an das Tierheim in Lüneburg wenden, weil die Gemeinden des Landkreises und der Landkreis selber einen Vertrag mit dem Tierheim in Lüneburg zur Verwahrung von aufgefundenen, zugelaufenen, ausgesetzten und zurückgelassenen Haustieren hat. Wichtig hierbei ist, dass über die Aufnahme eines aufgefundenen, zugelaufenen, ausgesetzten und zurückgelassenen Haustieres nicht der Tierheimmitarbeiter entscheidet. Das ist eine Amtsaufgabe, die nicht durch die Mitarbeiter des Tierheimes -weil keine Amtsbefugnisse- wahrgenommen werden darf. Auch eine Gebühr für die Aufnahme dieser Tiere darf nicht erhoben werden. Das Tierheim hat einen Vertrag zur Aufnahme und diesem muss Sie nachkommen, außer die zuständige Behörde trifft eine andere Entscheidung. Dies könnte z.B. das Wiederaussetzen einer Hauskatzen am Einfangort sein, wenn die weitere tierärztliche Versorgung und Fütterung der Tiere vor Ort sichergestellt werden kann. Einrichten einer kontrollierten Futterstelle. Auch hier verbleibt die amtliche Zuständigkeit bei der Gemeinde. Es wird nur ein anderer Verwahrungsort für das Tier gewählt.

Bei Notfällen können Sie sich auch an die Polizei wenden. Diese haben die Möglichkeit, auch außerhalb der regulären Arbeiszeit, auf Beamte des Veterinäramtes oder auch auf Mitarbeiter des Tierheimes zurückzugreifen. Im Rahmen von Tierquälerei haben auch Polizebeamten die gesetzliche Verpflichtung die ersten Ermittlungen im so geannten 1. Angriff aufzunehmen und einen entsprechenden Antrag auf Strafverfolgung entgegen zu nehmen. Die Beamten habe dazu kein Ermessensspielraum! Nehmen Sie den Vorgang nicht auf laufen sie Gefahr, selber strafrechtlich verfolgt zu werden.

 

24.10.2016 Katzenhilfe Bleckede e.V. trägt zur Kastrationsverordnung im sächsischen Landtag vor

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. wurde als Sachverständiger eingeladen, um zum Erlass einer Ermächtigungsverordnung im Rahmen des § 13 b Tierschutzgesetz seine Stellungnahme abzugeben. Seitens der Landtagsfraktion der LINKEN im sächsischen Landtag wurde die Landesregierung aufgefordert die Ermächtigung des § 13 b auf die Kommunen zu übertragen, damit diese vor Ort entsprechende Verordnungen erlassen können, um der unkontrollierten Vermehrung von Hauskatzen entgegen zu treten. Da das zuständige Ministerium die Notwendigkeit einer solchen Verordnung in Abrede stellt, wurde die Thematik im entsprechenden Ausschuss des Landtages weiter behandelt und dort eine Sachverständigenanhörung für den 24.10.2016 angesetzt. Aufgrund der Fachexpertise der Katzenhilfe Bleckede e.V., die bereits in vielen Verordnungsverfahren in den unterschiedlichsten Bundesländern eingebracht worden ist, wurde die Katzenhilfe Bleckede e.V. als Sachverständige eingeladen.

Letztendlich wieder eine Auszeichnung und Anerkennung der ehrenamtlichen Arbet der Katzenhilfe Bleckede e.V., um das Elend frei lebender Hauskatzen zu minimieren.

Hier können Sie die Einladung und die Stellungnahme des zuständigen Ministeriums einsehen

Hier können Sie die Stellungnahme der Katzenhilfe Bleckede e.V. für die Anhörung am 24.10.2016 einsehen

 

07.10.2016 Der Deutsche Tierschutzbund e.V. sponsert der Katzenhilfe Bleckede e.V. ein Vereinsfahrzeug

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. hat mit einem Vertragshändler für Opel Fahrzeuge einen Rahmenvertrag abgeschlossen, um seinen Mitgliedsvereinen die Möglichkeit zu eröffnen einen so genannten Tierhilfewagen zu erwerben. Dieser Tierhilfewagen ist für den Tiertransport umgebaut und mit einer entsprechenden Beschriftung versehen. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. hatte zunächst ihr Interesse bekundet aber festgestellt, dass auch dieses günstige Angebot zunächst mit den eigenen Vereinsmitteln nicht zu stemmen ist. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. hat aber aufgrund der langjährigen guten Tierschutzarbeit der Katzenhilfe Bleckede e.V. entschieden, dass Fahrzeug mit einer Zuwendung von 2/3 des Gesamtpreises zu fördern. Somit konnte die Katzenhilfe Bleckede e.V. dieses Fahrzeug erwerben. An dieser Stelle ein riesiges Danke Schön an unseren Dachverband der immer wieder zeigt, dass die kleinen Vereinen an der Tierschutzbasis nicht vergessen werden. 

Mit diesem Fahrzeug sind wir wieder umfassend mobil und können unsere Vereinsarbeit im Landkreis Lüneburg weiter fortführen.

Nun muss natürlich der laufende Betrieb des Fahrzeuges gesichert werden. Dazu hoffen wir auf /bzw bitten wir auch um Unterstützung, damit die Betriebskosten in einen erträglichen Rahmen gehalten werden können. Über einen Beitrag zur Versicherung oder auch für die anstehenden Inspektionskosten würden wir uns sehr freuen.

Hier können Sie sich unseren Tierhilfewagen ansehen

Ein Artikel der Landeszeitung Lüneburg ist hier hinterlegt.

 

24.08.2016 Katzen zur Vermittlung

Und wieder sind bei eine Fang- und Kastrationsaktion trächtige Hauskatzen eingefangen worden, die nun umsorgt ohne Stress und ohne ständige Futtersuche ihre Welpen zur Welt bringen durften. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. sucht für diese Welpen/ Katzen ein neues zu Hause, damit diese "Straßenkinder" nicht wieder am Einfangort ausgesetzt werden müssen.  Weitere Informationen sind hier verlinkt.

Es sind nicht immer alle Hauskatzen aufgeführt. Sollten Sie Interesse an einem unserer Schützlinge haben, so hinterlassen Sie uns eine Nachricht per e-Mail oder auf unserer Mailbox oder wenden Sie sich direkt an den hinterlegten Kontakt.

 

16.06.2016 Kampagne Katzenschutz "Die Straße ist grausam. Kastration ist harmlos"

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. hat eine Kampagne zur Katzenkastration initiiert. Die Kastration von freilaufenden Hauskatzen, so genannte Freigängerkatzen, hat sich immer noch nicht im vollen Umfang durchgesetzt, so dass weiterhin Hauskatzen, als domestizierte Haustiere, auf eine menschlische Versorgung verzichten müssen. Wenn Katzenhalter ihre Freigängerkatzen nicht frühzeitig kastrieren lassen, können sich diese völlig unkontrolliert mit anderen unkastrierten Katzen paaren. Werden Freigängerkatzen oder deren unerwünschte Nachkommen heimlich ausgesetzt oder einfach zurückgelassen, können hieraus frei lebende Katzen hervorgehen. Es entstehen neue Katzenkolonien und die bereits bestehenden Gruppen frei lebender Katzen wachsen weiter an – ein Teufelskreis.

Machen Sie sich mit uns stark für eine rechtliche Regelung zum Schutz der Katzen und unterstützen Sie die Katzenhilfe Bleckede e.V. ! Unser Ziel: Eine verbindliche Regelung für die Haltung und den Umgang mit Katzen sowie eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen als Instrument gegen die ungewollte Vermehrung im gesamten Landkeis Lüneburg.

Nachfolgend einige Links mit ergänzenden Informationen zur Kampagne. Hinter diesen Links sind auch Postkarten und Aufkleber als Informationsmaterial hinterlegt. Wenn Sie Interesse an diesen Karten bzw. Aufklebern haben, dann wenden Sie sich an die Katzenhilfe Bleckede e.V.. Wir können Ihnen das Informationsmaterial kostengünstig zur Verfügung stellen.

Hier ist die Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes e.V.  zum Start der Kampagne hinterlegt.

Hier können Sie sich das Postkartenmotiv anschauen.

Hier können Sie sich einen der Aufkleber anschauen.

Hier ist der Link für die weiteren Informationen hinterlegt.

 

05.06.2016 Katzenhilfe Bleckede e.V. , Jubiläumsfeier zum 10 jährigen Bestehen

Im Juni 2006 fand man sich damals noch in kleiner Runde von 8 Personen zusammen, um sich der immensen Not frei lebender Hauskatzen anzunehmen. Die anwesenden Gründungsmitglieder stimmten überein, dass die Anzahl frei lebender Hauskatzen stetig zugenommen hatte. Da diese Tiere damals wie heute in erbärmlichen Umständen ihr Leben fristen und ihnen in tierschutzwidriger Weise durch den Menschen nachgestellt wird, war man sich einig, für diese Aufgabe seine Kräfte in einem gemeinnützigen Verein zu bündeln.

So wurde die Katzenhilfe Bleckede e.V., damals zunächst noch unter dem Vereinsnamen „Einsatz für vier Pfoten“, ins Leben gerufen und hat seitdem eine wechselvolle Geschichte erlebt, die wir mit unseren Mitgliedern, Freunden, Gönnern und geladenen Gästen in einer geselligen Runde bei bester Witterung Revue passieren lassen haben.

So durfte sich die Katzenhilfe Bleckede e.V. über viel Zuspruch an seinem Jubiläumstag freuen. Nicht nur, dass viele Mitgieder, Freunde und Gönner den Weg nach Barkamp gefunden hatten, auch über hochrangigen Besuch durfte sich die Katzenhilfe Bleckede e.V. freuen. So folgte der Bürgermeister der Stadt Bleckede, Herr Böther, der Kreisstellenleiter der Tierärzte im Landkreis Lünburg, Herr Schlawinsky und die Ehrenvorsitzende des Deutschen Tierschutzbundes im Landesverband Niedersachsen, Frau Vera Steder, der Einladung. Alle Redner stellten in Ihren Grußworten die ehrenamtliche Tätigkeit mit all ihren Problemen in den Vordergrund. Es wurden aber auch die Erfolge der Katzenhilfe Bleckede e.V. zum Schutz der frei lebenden Hauskatzen angesprochen. Hierbei wurde die Anzahl von insgesamt 2119 eingefangene Hauskatzen einschließlich Welpen, aber auch das politische Wirken der Katzenhilfe Bleckede e.V. auf Kommunal- und Landesbebene gewürdigt. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. habe eindrucksvoll bewiesen, dass auch ein kleiner Verein mit der entsprechenden Motivation und dem damit verbundenen Fach- und Sachverstand sich auch auf höchster Ebene als geschätzter Ansprechpartner etablieren kann.

Zm Abschluss möchten wir uns hier an dieser Stelle für die mitgebrachten Jubiläumsgeschenke bedanken, die im vollen Umfang für die weitere Arbeit der Katzenhilfe Bleckede e.V. im Landkreis Lüneburg eingesetzt werden.

Die Berichterstattung der Landeszeitung kann hier eingesehen werden.

 

05.02.2016 Besprechung zur Einführung einer Kastrationsverordnung für freilaufende Hauskatzen im Rahmen § 13 b Tierschutzgesetz bei Herrn Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Am 05.02.2016 nahm die Katzenhilfe Bleckede e.V., als Vetreter des Deutschen Tierschutzbundes e.V. an einer Besprechung mit Herrn Christian Meyer teil. Unter anderem wurde die landesweite Kastrationsverordnung thematisiert. Das Ergebnis ist für den Schutz von Hauskatzen in Niedersachsen enttäuschend. Der Minister beabsichtigt eine Ermächtigungsverordnung zu erlassen, um es den einzelnen Kommunen zu überlassen ob sie eine Kastrationsverpflichtung für Hauskatzen erlassen. Eine Verpflichtung der Kommunen wird es nicht geben. Auch eine zur Sprache gebrachte Mustersatzung und Durchführngshinweise, wie sie bereits in Nordrhein Westfalen auf den Weg gebracht wurde, lehnt der Minister ab.

Erfreulich ist, dass der Minister darauf hingewiesen hat, dass durch das Ministerium bereits erlassene Kastrationverordnungen im Rahmen der Gefahrenabwehr nicht mehr  durch das Ministerium beanstandet werden und auch weiterhin Verordnungen nach der Gefahrenabwehr möglich sind.

 

28.01.2016 Zusändigkeit der Kommunen für alle Hauskatzen die im jeweiligen Gemeindegebiet aufgefunden werden

Kommunen verweigern immer wieder die Zuständigkeit für aufgefundene Hauskatzen, weil sie entweder an die nächste Tierschutzorganisation verweisen oder die Zuständigkeit ablehnen, da sie die aufgefundene Hauskatze als herrenlos oder sogar als Wildtier einstufen. Dieses Handeln ist rechtswidrig, weil die Rechtvorschriften und die dazu ergangenen Verwaltungsgerichtsurteile zum Umgang mit Fundtieren eindeutig aussagen, dass ehemalige Haustiere nicht herrenlos und auch verwilderte Hauskatzen nicht automatisch zu einem Wildtier werden. Die Hauskatze bleibt ein Haustier auch wenn es ausgesetzt und zurückgelassen wird und dadurch verwildert. Die Fundbehörde hat eine Aufnahmepflicht und der Bürger der das Tier auffindet hat ein Abgaberecht nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Aufgrund der immerwährenden Aktualität dieser Thematik hat die Katzenhilfe Bleckede e.V. die Rechtsvorschriften und die dazu ergangenen Gerichtsurteile ausgewertet und zusammengefasst, damit der betroffene Bürger, der betroffene Amtsträger aber auch der Interessierte auf einem Blick die Thematik erschließen kann. Die Auswertung und Zusammenfassung zum Fundtierrecht kann hier eingesehen werden.

Ergänzende Informationen finden sie hier unter der Rubrik Fundtierrecht und der Rubrik Rechtsprechung

 

"Anonyme Meldestelle" für Verstöße gegen die Tiergesundheit und den Tierschutz durch die Landesregierung eingerichtet

Seit dem 1. Oktober 2014 können in Niedersachsen über eine "anonyme Meldestelle" Informationen über Unregelmäßigkeiten, Verstöße oder Missstände in den Bereichen gesundheitlicher Verbraucherschutz, Tiergesundheit und Tierschutz einheitlich gesammelt, geprüft und weitergegeben werden.

Die entsprechende Meldestelle wurde am vergangenen Mittwoch vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) eingerichtet

Dieser Kontakt stellt eine Ergänzung zu den bestehenden Möglichkeiten zur Meldung an die kommunalen Überwachungsbehörden, wie Landkreise, kreisfreie Städte, Polizei etc. dar. Bei den Landkreisen sind es z.B. die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsbehörden, die für die Entgegennahme eines Hinweises und Überprüfung verantwortlich sind.

Bei der „Anonymen Meldestelle" können Sie sich ohne Angabe Ihrer persönlichen Daten melden. Wenn Sie einen Hinweis auf Missstände geben möchten und persönliche Nachteile durch Angabe Ihrer Daten für sich befürchten, wird Ihnen die Möglichkeit der Anonymität geboten.

Ein spezielles Kontaktformular auf der Internetseite des LAVES steht nun ebenso zur Verfügung wie eine spezielle E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer. Alle Kontaktinformationen sind auf der Homepage des LAVES " www.laves.niedersachsen.de " einzusehen