Unsere Aktivitäten #7

08.01.2015    Die Katzenhilfe Bleckede e.V. organisiert die Kastration von frei lebenden Hauskatzen neu

Nachdem auch im Jahr 2014 in ehrenamtlicher Arbeit kreisweit Fangaktionen, Tierarztbesuche, Fütterung, Vermittlung, Spendennakquise, Unterbringung, Fahrdienst, Pflege, politische Lobbyarbeit zum Schutz der frei lebenden Hauskatze geleistet wurde und damit die private Belastung eine nicht mehr zu vertretenden Umfang erreicht hat, ist die Katzenhilfe Bleckede e.V. gezwungen ihre Arbeit neu zu organisieren. Seit dem 01.01.2015 wird die Katzenhilfe Bleckede e.V. nur noch in den Kommunen tätig sein, in denen eine Kastrationsverordnung eingeführt worden ist. Diese Entscheidung wurde auch schon für das Jahr 2014 getroffen, aber da keine Lösung für die Kommunen ohne Kastrationverpflichtung mit dem Tierschutzverein Lüneburg gefunden weden konnte hat die Katzenhilfe Bleckede e.V., im Sinne des Tierwohls für die frei lebenden Hauskatzen, ihre Arbeit im gesamten Landkreis weitergeführt. Nun ist aber die Veränderung zwingend notwendig. In Absprache mit dem Tierschutzverein Lünebrug e.V. wird dieser in den Kommunen ohne Kastrationsverodnung tätig werden, so dass der Bürger auch hier eine Unterstützung finden kann.

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. wird aber weiterhin ihre politsiche Aktivitäten zum Schutz der frei lebenden Hauskatzen im gesamten Landkreis weiterführen. Da bereits zum Anfang des Jahres 2014 die Entwicklung abzeichnete, wurde durch die Katzenhilfe Bleckde e.V. ein Konzept erarbeitet, dass den Schutz der frei lebenden Hauskatze im Landkreis, unter Mitwirkung der Kommunen und der Landkreisverwaltung, auf ein neues Fundament zu stellen. Ziel hierbei ist es, dass die Kommunen aber auch der Bürger einen hauptamtlichen Mtarbeiter mit der entsprechenden Infrastruktur zur Seite gestellt wird, damit im gesamten Landkreis Lüneburg der unkontrollierten Vermehrung  von ausgesezten und zurückgelassenen Hauskatzen begegnet werden kann. Diese Konzept wurde am 13.06.2014 den Bürgermeistern und dem Landkreis vorgelegt und durch den Tierschutzverein gestützt. Nach Rückmeldungen aus den Kommunen und der Landkreisverwaltung wird dieses erabeitete Konzept mit in die für dieses Jahr anstehenden Fundtiervertragsverhandlungen mit dem Tierschutzverein Lüneburg einfließen. Das Konzept kann hier eingesehen werden.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass alle aufgefundene Haustiere -so auch Hauskatzen- als Fundsachen zu behandeln sind und diese beim zuständigen Ordnungsamt abzugeben sind. Hier kann dann vor Ort mit dem jeweiligen Amtsträger das weitere Vorgehen abgesprochen werden. Nach der aktuellen Rechtsprechung und der Gesetzeslage können ehemalige Haustiere nicht herrenlos werden, so dass die Kommunen zur Aufnahme verpflichtet sind. Der Finder eines Tieres hat das Recht dieses bei der zuständigen Behörde abzugeben. Detaillierte und weitere Informationen dazu sind hier verlinkt. Bei Schwierigkeiten mit den Behörden wird die Katzenhilfe Bleckede e.V. auch weiterhin im gesamten Landkreis administrativ tätig bleiben.

01.01.2015   Einsatz der Katzenhilfe Bleckede e.V. im Jahr 2014 ; Rückgang der Anzahl von frei lebenden Hauskatzen in den Kommunen

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. hat ein erneut „erfolgreiches“ Jahr hinter sich. So konnten 287 erwachsene frei lebende Hauskatzen eingefangen und einer Kastration zugeführt werden. Für alle dieser Hauskatzen konnte eine Anschlussversorgung eingerichtet werden, so das die Anzahl der von der Katzenhilfe Bleckede e.V. betreuten Futterstellen erneut angstiegen ist. Zusätzlich wurde in der Obhut der Katzenhilfe Bleckede e.V. 114 Katzenwelpen aufgezogen und sozialisiert. Es konnten alle Katzenwelpen vermittelt werden, so dass diese nicht mehr am Einfangort ausgesetzt werden mussten. Insgesamt wurden 467 Hauskatzen betreut und somit hat sich derzeit an der Situation im Landkreis Lüneburg keine Veränderung ergeben. Im letzten Jahr wurden insgesamt 486 Hauskatzen betreut. Es wurde jedoch eine Verschiebung des Aufkommens beobachtet und festgestellt, dass in einer Momentaufnahme die Anzahl der frei lebenden Hauskatzen in den Kommunen mit Kastrationsverpflichtung zurückgegangen ist.

Da der Katzenhilfe Bleckede e.V. auch Gelder des Landkreises Lünebrug zur Kastration von frei lebenden Hauskatzen zur Verfügung gestellt wurden, erfolgte durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. eine detaillierte Auflistung der durchgeführten Fangaktionen, die dem Landkreis Lüneburg berichtet wurde. Dieser Nachweis für das Jahr 2013 und 2014 kann hier eingesehen werden. Hier kann der Interessierte einsehen wo die Hauskatzen eingefangen worden sind und welche Kosten den Kommuen und dem Verein insgesamt entstanden sind.  Die Summe von runden 96.000,- € für das Jahr 2013 und runde 94.0000,- € für das Jahr 2014 sprechen für sich und sollten Neugierig auf den hier verlinkten Nachweis machen.

01.11.2014   Katzenhilfe Bleckede e.V. unterstützt den Weltvegantag in Lüneburg

Die vegane Lebensweise ist kein neuer Ernährungstrend, sondern eine Lebenshaltung, die viele Aspekte unseres modernen Lebens anders betrachtet. Veganer*innen essen keine Produkte tierischer Herkunft, tragen weder Wolle noch Leder noch Seide und befassen sich häufig mit Fragen des Umweltschutzes, Tierrechten oder Nahrungsmittel- gerechtigkeit.

Da sich die Katzenhilfe Bleckede e.V. nicht nur alleine für die frei lebende Hauskatzen engagiert sondern im Rahmen tierschutzpolitischer Themen sich auch im Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsens und in der Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik von BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN engagiert, war es selbstverständlich sich mit einem Informationsstand an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Ein hoch interessanter Tag der einem wiedermal die Augen öffnete und eindeutig aufzeigte, dass die vegane Ernährung eine Schlüsselrolle spielt um Tiere und Menschen zu schützen. Ohne Umstellung der Ernährung leiden Tiere unter den erbärmlichen Haltungsbedingungen, werden fruchtbare Ackerböden durch Gülle konatminiert, das Trinkwasser in Mitleidenschaft gezogen, unmengen schädlicher Immessionen in die Luft gebracht  und die in der Tiermast eingesetzten Antibiotika sorgen dafür, dass eine zukünftige Bakterienbehandlung nicht mehr im vollen Umfang greifen wird. Hier ist ein Foto unseres Informationsstandes.

Weitere und nähere Informationen sind hier verlinkt.

 

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