Unsere Aktivitäten #6

28.03.2015   Katzenhilfe Bleckede e.V. demonstriert gegen Wildtierhaltung in Zirkussen

Bereits 2014 gastierte ein Zirkus mit Wildtieren in Lüneburg und der Bürgemeister der Hansestadt Lüneburg, Herr Eduard Kolle , sagte den Initiatoren zu dafür Sorge zu tragen, dass Zirkusse mit Wildtierhaltung nicht mehr in Lüneburg gastieren dürfen.

Nun gastierte der Zirkuss Charles Knie mit Zustimmung der Stadt Lüneburg und auch des Bürgermeisters Herrn Eduard Kolle, in der Hansestadt. Also war es wieder erforderlich gegen diese Gastspiel zu protestieren. Insbesondere der Zirkus Knie ist ein Paradbeispiel für ein eklatantes Fehlverhalten in der Wildtierhaltung im Zirkusbetrieb und man ist seitens der Zirkusleitung, mit der billigender Zustimmung der Stadtverantwortlichen, tatsächlich davon überzeugt, dass diese Art der Zuschaustellung von Elefanten, Löwen, Tiger und der gezüchteten Kreuzung von Löwen und Tigern -die in dieser Form in der Wildnis nicht existieren würden- artgerecht ist. „Die Tiere kennen es ja nicht anderes“.

Die Wildtierhaltung in Zirkussen steht seit Jahren in der Diskussion und viele Kommunen, Länder und andere Staaten haben längst erkannt, dass diese Haltungsform zur Zuschaustellung von Wildtieren nicht artgerecht ist und auch keinen Beitrag zur Arterhaltung leistet. In logischer Konsequenz wurde die Wildtierhaltung in Zirkussen untersagt bzw. Kommunen in Deutschland untersagen das Gastspiel in ihren Zuständigekitsbereichen. Diese Kommunen denken in die Zukunft und sehen sich in de Verantwortung. Dieses Verantwortungsbewustsein ist derzeit bei den Stadtoberen der Hansestadt Lüneburg leider weit entfernt. Scheinbar hat man einfach Angst Verantwortung zu tragen oder es ist den Verantwortlichen einfach egal, dass Tiere in ihrem Zuständigekietsbereich tierquälerischen Haltungsbedingungen unterliegen. Sind ja nur Tiere. Da die Initatoren des Protestes ihren Antrag auf Genehmigung der Demo nicht mit einer Einladung zu einem Sekt- und Häppchenempfang versehen haben, war in logischer Konsequenz keiner der Verantwortlichen vor Ort, um sich zu mindestens über die aktuelle Situation ein eigens Bild zu machen.

Der Protest hat bei den Besuchern scheinbar einiges an Diskussionen ausgelöst. Da wir uns an der Enfahrt zum Parkplatz positioniert hatten und wir uns mit Plakaten lauthals und der Unterstützung von Megaphonen Gehör verschafften hatten, war bei anreisende Familien mit Kindern zu erkennen, dass diese aufgeregt auf ihre Eltern einredeten und mit Gestiken auf uns und die Plakate zeigten. Auch war zu beobachten, dass zwei Familien mit ihren Kindern wieder in ihr Auto stiegen und vom Parkplatz wegfuhren. Viele Besucher gingen mit gesenktem Blick schnell an unsere Protestaktion vorbei und mussten ihre durchaus interessierten Kinder quasi an uns vorbeiziehen.  Hier ein Foto von der Demo.

18.01.2015   Unterstützung anderer Tierschutzvereine 2013/2014/2015

19.03.2015 Tierschutzverein Alfeld/Leine

Ein Mitglied des Tierschutzvereines Alfeld/Leine wandte sich am 08.10.2014 an die Katzenhilfe Bleckede e.V. um Unterstützung zu Einführung einer Kastrationsverodnung in Alfeld zu bitten. Es wurden die ersten Gespräche geführt und man ist bei der Recherche zu dieser Thematik auf die Katzenhilfe Bleckede e.V. gestoßen und hat festgestellt, dass die Katzenhilfe Bleckede e.V. auf Landesebene aber auch in vielen weiteren Kommunen zu dieser Thematk aktiv ist.

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. sagte Unterstüzung zu und überandte erste Informationen. Das Informationspaket beinhaltete die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen, Hintergrundinformationen zur Gefahrenabwehr, Informationen zur unkontrollierten Vermehrung von Katzen die im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr stehen. Es wurden umfassende Informationen zum § 13 b TSchG übermittelt und zusätzlich wurden Anschreiben zur Zuständigkeit der Behörden und Anschreiben für eine Fachaufsichtsbeschwerde übermittelt.

Auf Grundlage der übersandten Informationen hat man seitens des Tierschutzvereines Alfeld entschieden eine Informationsveranstaltung mit geladenen Behördenmitarbeitern und Politikern der Stadt Alfeld durchzuführen. In dieser Inormationsveranstaltung soll die Probelmatik der unkontrollierten Vermehrung von Hauskatzen, deren Ursache und die rechtliche Grundlagen sowie Handlungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Dazu wurde Herr Dieter Ruhnke von der Katzenhilfe Bleckede e.V. am 18.01.2015 vom Tierschutzverein Alfeld eingeladen zu dieser Thematik in der beschriebenen Veranstaltung einen Vortrag zu halten. Der Veranstaltung ist für den 19.03.2015 vorgesehen.

Am 19.03.2015 hat die Katzenhilfe Bleckede e.V. zur Thematik vorgetragen. Neben interessierten Bürgern, Mitgliedern des TSV nahmen auch Vertreter des Stadtrates, der Fraktionsvorsitzende der SPD Mehrheitsfraktion und der Stadtrat der Stadt Alfeld/Leine an der Veranstaltung teil. Es konnte die Problematik umfassend behandelt werden und insbesondere der rechtlichen Hintergrund zur Zuständigkeit der Stadt Alfeld verdeutlich werden. Im Rahmen der Möglichkeiten des Handelns konnten der rechtliche Kontext einer Kastrationsverordnung im Rahmen der Gefahrenabwehr zum Tierschutzgesetz § 13 b hergesetllt werden und die jeweiligen Vor- und Nachteile für die Stadt Alfeld dargestellt werden. Im Anschluss kam es zu einer belebten Frage- und Diskussionsrunde, an der sich auch die Ratsvertreter und der Stadtrat beteiligten. Aus Sicht der Veranstalter hat die Katzenhilfe Bleckede e.V. umfassend und ohne Umschweife die anstehenden Fragen beantworten können.

Nach den ersten Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der Mehrheitsfraktion und des Stadtrates erkennt man die Problematik und auch die Zuständigkeit an und will nun mit den zuständigen Stellen erste Gespräche führen.

 

10.06.2014 Tierschutzverein Darmstadt u.U.e.V.

Ein Vorstandsmitglied des Tierschutzvereines Darmstadt wendete sich an die Katzenhilfe Bleckede e.V. um auf Unterstützung der Katzenhilfe Bleckede e.V. zurückzugreifen. Man wurde auf die Homepage der Katzenhilfe Bleckede e.V. aufmerksam. Man hat sich in den letzten Monaten für die Einführung einer Kastrationsverordnung eingesetzt und erreicht, das die Stadtversammlung einstimmig einen Prüfauftrag an die Verwaltung der Stadt Darmstadt erteilt hat. Da nach längerer Zeit keine Information seitens der Verwaltung über den Sachstand übermiteln wurden, nahm man mit dem Leiter des Ordnungsamtes Kontakt auf. Hierbei wurde seitens des Ordnungsamtsleiter umfassende rechtliche Bedenken geäußert, die der Einführung einer solchen verordnung entgegen stehen. Nun wurde ein Gesprächstermin vereinbart. Der Leiter des Ordnungsamtes wies dabei daraufhin, dass er Jurist sei. Nun hat sich eine gewisse Unsicherheit breit gemacht und man befürchtet, dass man in diesem Gespräch nicht bestehen kann.

Es wurden dem Tierschutzverein Damrstadt am 14.06.2014 durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. umfassende Informationen zur derzeitigen Rechtslage im Kontext mit dem Hessischen Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung übermittelt. Es wurde insbesondere die „abstrakte Gefährdung“ erklärt und wie welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen um eine entsprechende Verrodnung im Rahmen der Gefahrenabwehr zu erlassen. Es wurden Muster für eine Beschlussvorlage und eine Verordnung übersandt und Informationen aus weiteren hessischen Kommunen übermittelt. Zusätzlich erfolgten umfangreiche Informationen zum § 13 b des TSchG im Rahmen einer Rechtsordnung/Verordnungsermächtigung/Delgationsverordnung zur Thematik der unkontrollierte Vermehrung von Hauskatzen.

Antwort des Tierschutzvereines Darmstadt am 27.06.2014

Hallo Herr Ruhnke,
ich möchte Sie wie versprochen ein wenig auf dem Laufenden Halten bzgl. unserem Bestreben einer Kastrationspflicht für Darmstadt.
Wir hatten am Montag den 23.06.2014 ein überraschend positives Gespräch mit unserem Ordnungsamt. Nachdem der 1. Vorsitzende unsere Landestierschutzverbandes ein Schreiben des Hessischen Ministeriums dabei hatte, in welchem eine Delegationsverordnung für das Thema angekündigt wurde, sagte uns der Ordnungsamtsleiter seine volle Unterstützung zu. Wir wollen nun gemeinsam alles Notwendige für eine operative Umsetzung vorbereiten (Infos, Flyer, Aktionen, die Magistratsvorlage als solche etc.) und hoffen, dass das Ministerium bald umsetzt, was es angekündigt hat.
Wir bleiben auf alle Fälle am Ball und u.a. Dank Ihnen waren wir super gut vorbereitet in den Termin gegangen! Tausend Dank nochmals dafür!
Gerne melde ich mich, wenn es etwas Neues gibt.
Nochmals: vielen, vielen Dank!
Nette Grüße Carmen Schell Tierschutzverein Darmstadt und Umgebung e.V.

 

09.04.2014 Tierhilfe Ratingen e.V.

Die 1. Vorsitzende der Tierhilfe Ratingen e.V. wendete sich an die Katzenhilfe Bleckede e.V., um um Unterstützung zur Einführung einer Kastrations-, Kennzeichnungs- u. Registrierungspflicht für freilaufende Hauskatzen anzufragen. In einem ersten längeren Telefongespräch wurden die ersten Informationen zu dieser Thematik übermittelt. Man zeigte sich über den Umfang überrascht und die Katzenhilfe Bleckede e.V. sagte zu ein umfassendes Informationspaket zu dieser Thematik zu übersenden. Das Informationspaket beinhaltete die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen, Hintergrundinformationen zur Gefahrenabwehr, Informationen zur unkontrollierten Vermehrung von Katzen die im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr stehen und Informationen aus der Landesregierung NRW zu dieser Thematik. Zusätzlich wurden Anschreiben zur Zuständigkeit der Behörden und Anschreiben für eine Fachaufsichtsbeschwerde übermittelt.

Antwort der Tierhilfe Ratingen e.V. am 06.05.2014

Sehr geehrter Herr Ruhnke!
Heute möchte ich mich endlich ganz herzlich für das umfangreiche Informationsangebot bedanken. Evtl. nimmt meine Katzenkollegin, Frau S., zu Ihnen Kontakt auf. Sie hatte einige praxisnahe Fragen, die ich auch nach unserem langen Gespräch, nicht beantworten konnte. Ferner habe ich, wie mit Ihnen besprochen, die Informationen an Frau D. weitergegeben. Sie ist Rechtsanwältin und die 1. Vorsitzende der Bürgerunion in Ratingen. Sie wird unser gemeinsames Ansinnen im Rat der Stadt Ratingen vertreten und Sie ebenfalls kontaktieren.
Einstweilen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und nochmals herzlichem Dank!
Gabi Böttcher
Tierhilfe Ratingen e.V.
1. Vorsitzende

 

12.03.2014 Initiative Stadttiere Braunschweig

Am 09.06.2013 setzte sich Frau Beate Gries – Sprecherin der Initiative Stadttiere Braunschweig und der Unter-AG- Tierschutz in der LAG Landwirtschaft, ländl. Raum u. Tierschutz des Bündnis90/Die Grünen Nds. – u. a. mit den Tierschutzverbänden Menschen für Tierrechte und dem Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes in Verbindung, um für eine Unterstützung zur Einführung einer Kastrations-/Kennzeichnungs- u. Registrierungspflicht für freilaufende Katzen zu werben. Durch die stv. Vorsitzende von Menschen für Tierrechte, Frau Dr. Baumgartl-Simons und die 1. Vorsitzende des Landesverbandes Nds. des Deutschen Tierschutzbundes, Frau Steder wurde Unterstützung zugesagt und von Beiden unser Pressesprecher, Herr D. Ruhnke, vorgeschlagen, im Rahmen einer Fachinformationsveranstaltung in den jeweiligen politischen Gremien der Stadt Braunschweig vorzutragen. Frau Gries nahm diesen Vorschlag dankend an.

Mit Stand 25.06.2013 sind die ersten Absprachen und Vorbereitungen getroffen, so das man während der Sommerpause eine entsprechende Veranstaltung auf den Weg bringen kann. Die Ratsfraktion der Grünen hat in der Ratssitzung der Stadt Braunschweig am 24.06.2013 eine erste Anfrage zu dieser Thematik gestellt und die Verwaltung hat zunächst, in Unkenntnis der aktuellen Rechtslage, die Einführung einer landesweiten Verordnung begrüßt. Nun denn, wenn man eine landesweite Verordnung begrüßt und diese auch rechtlichen Gründen derzeit nicht möglich ist, wird man sich vor einer Stadtverordnung nicht verschließen können. Da man eine Verordnung begrüßt, geht man also auch von einer Probelmatik der unkontrollierten Vermehrung von Hauskatzen im Stadtgebiet Braunschweig aus.

Für die weitere Diskussion und zum Erstellen von Informationsamterial wurde Frau Gries durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. umfangreiche Unterlagen zur Thematik zur Verfügung gestellt.

Am 12.03.2014 hat die Verwaltung der Stadt Braunschweig einer entsprechende Beschlussvorlage und einen Entwurf für eine Kastrationsverordnung dem Stadtrat zur Beratung vorgelegt. Es ist beabsichtigt, dass der Rat der Stadt am 01.04.2014 über der Verordnung abstimmen soll. Die Chancen zur Einführung einer entsprechenden Verordnung werden  als gut bewertet.

Am 21.03.2014 wendete sich die Initiative Braunschweig noch einmal an die Katzenhilfe Bleckede e.V.. Seitens der Verwaltung lehnt man in der aktuellen Beschlussvorlage die Registrierungspflicht ab, weil dies aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt sei. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. übersandte zwei Lösungsvorschläge. Einmal die Aufnahme der kostenlose Registrierung durch die bekannten Haustierregister von Taaso e.V. und dem Deutschen Tierschutzbund e.V. (durch einige Gemeinden in Niedersachsen praktiziert) und zum anderen eine Registrierung nur in begründeten Fällen vorzuschreiben. Die Lösungsvorschläge wurde in einem Änderungsantrag der Grünen Ratsfraktion aufgenommen.

Die Zuarbeit für die Initiative Stadttiere Braunschweig hat sich ausgezahlt. Der Stadtrat der Stadt Braunschweig stimmte am 02.04.2014 mehrheitlich für die Einführung der Kastrations-/Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilafende Hauskatzen. Mit seiner Entscheidung gibt der Rat der Stadt nicht nur ein positives Signal an die aktiven Tierschützer, sondern auch an die Umlandgemeinden. Auch hier steht der Erlass einer solchen Verordnung auf den Tagesordnungen der politischen Gremien, denen eine Zustimmung nun sicherlich leichter gemacht wird. Der Verwaltung der Stadt Braunschweig gilt Anerkennung für die zügige Erarbeitung der Verordnung und den Ratsmitgliedern der Stadt Braunschweig für ihre weitsichtige Entscheidung.

 

01.10.2013 Gründung der Katzenhilfe Lüchow Dannenberg

Im Jahr 2013 musste die Tierhilfe Wendland ihr Domzil räumen. Da aus der Gesamtsituation im August/September nicht eindeutig hervorging wie es mit der Tierhilfe Wendland weitergeht und wie demnächst mit den frei lebenden Hauskatzen verfahren werden sollte setzten sich einige interesserte Tierschützer zusammen und stellten Überlegungen an, wie das Problem gelöst werden könnte. Man nahm Kontakt zur Katzenhilfe Bleckede e.V. auf und konnte einen gemeinsamen Gesprächstermin am 04.09.2013 in Bleckede organisieren. Für diesen Gesprächstermin konnten auch die Ordnungsamtsleiter der Samtgemeinde Gartow und Elbtalaue gewonnen werden. In diesem Gespräch stellte die Katzenhilfe Bleckede e.V. ihre Organisation, ehrenamtliche Arbeitsabläufe und die Zusammenarbeit mit anderen Tierschutzvereinen und den Behörden vor. In diesem Zusammenhang wurden auch die Aktivitäten zur Einführung einer Kastrationsverordnung vorgestellt und die Möglichkeiten zum Handeln mit einer Kastrationsverordnung vorgestellt. Die Ordnungsamtsleiter der Samtgemeinde Gartow und Elbtalaue zeigten sich interessiert für die Einführung einer solchen Verordnung in ihrer Kommune. Sie bestätigten die Zweckmäßigkeit einer solchen Verordnung, weil dadurch die Chance besteht mittel- bis langfristig die Anzahl der frei lebenden Hauskatzen einzudämmen.

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. unterstützte in der Folge die Bestrebungen die Katzenhilfe Lüchow Dannenberg zu gründen. Man übermittelte alle verfügbaren Informationen. Sagte zu, dass der Inhalt der Homepage und Veröffentlichungen durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. genutzt werden dürfen. Zusätzlich erfolgte eine umfassende Einweisung in das Fundtierrecht und in die Aufgaben der Kommunen im Rahmen der öffentlichen Ordnung zur Gefahrenabwehr. Dazu wurden die notwendigen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Im Ergebnis konnte am 01.10.2013 die Katzenhilfe Lüchow Danneberg gegründet werden. Man steht in einem ständigen Informationsaustausch. Dadurch ist es gelungen, dass die Katzenhilfe Lüchow Dannenberg mit ihrer Fachexpertise als erster Ansprechpartner für die Samtgemeinden und auch für das Vetrinäramt des Landkreises Lüchow Dannenberg etabliert werden konnte. Darauf ist die Katzenhilfe Bleckede e.V. ein wenig stolz, weil sich die Zusammenarbeit mit dem aktuellen Vorstand der Katzenhilfe Lüchow Dannenberg absolut problemlos darstellt.

 

19.01.2013 Tierschutz Stade e.V.

Der Verein bat um Unterstützung und Informationen zur Einführung einer Kastrations-/Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen. Es wurden schon erste Gespräche mit den Behörden geführt. Die Gesprächsergebnisse wurden uns übermittelt. Nach einer Auswertung der vorliegenden Informationen wurde dem Verein am 25.02.2013 ein umfangreiches Informationspaket übersandt und dazu Informationen übermittelt. Es wurden unter anderem ein Entwurf einer Beschlussvorlage und einer Verordnung übersandt. Zusätzlich wurden rechtliche Hintergründe erläutert und Argumentationshilfen bereitgetellt. Darüberhinaus wurde Vorschläge unterbreitet welche Maßnahmen eingeleitet werden können.

Antwort Tierschutz Stade e.V.: „herzlichen Dank für Ihre Ausführungen“

 

02.04.2013 Tierschutzverein Dresden e.V. Menschen für Tierrechte

Dem Tierschutzverein Dresden e.V., wurde von Frau Christiane Baumgartl-Simons 2. Vorsitzende von Menschen für Tierrechte, Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., die Katzenhilfe Bleckede e.V. als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Katzenschutz empfohlen.

Wir wurden angefragt ob wir den Tierschutzverein Dresden e.V. als Mitglied der Landesarbeitsgruppe (LAG) Tierschutz unterstützen könnten. Die LAG Tierschutz von Bündnis 90/Die Grünen ist eine Arbeitsgruppe bestehend aus Tierfreunden aus ganz Sachsen, Mitglieder von Tierheimen, Stadträte und Mitglieder der AG Wertewandel der Chemnitzer Agenda 21 und Mitglieder der Grünen Liga. Diese parteioffenen Arbeitsgruppen dienen dem Dialog wichtiger gesellschaftlicher Themen, im Fall der LAG Tierschutz geht es um Tierschutzangelegenheiten. Gemeinsam hat die LAG das Ziel, sich sachsenweit für den Tierschutz einzusetzen. Ein wichtiges Thema für die LAG ist die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen.

Seitens des Tierschutzvereines Dresden e.V. wurden bereits die ersten Ergebnisse und Informationen übermittelt, so dass diese auch gleich durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. ausgewertet werden konnten. Bereits ab dem 03.04.2013 konnten die esten Informationen und Erfahrungen der Katzenhilfe Bleckede e.V. übermittelt werden. Es entstand dabei ein reger Austausch von wichtigen Informationen. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. ist weiterhin als Ansprechpartner gefragt.

Zwischenzeitliche Antwort des Tierschutzvereines Dresden e.V.: „vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und die darin enthaltenen Informationen. Frau Baumgartl-Simons hatte mehr als Recht, als sie Sie uns als sachkompetenten Ansprechpartner nannte. Ihr Wissen und Ihr zahlreiches Schriftgut, was Ihnen vorliegt, ist ja sprichwörtlich „Gold wert“!

 

03.04.2013 Tierschutzverein Schorndorf und Umgebung e.V.

Der Tierschutzverein Schorndorf und Umgebung e.V. (Baden Württemberg) wurde auf die Katzenhilfe Bleckede e.V. durch die NDR Reportage „Katzenalarm! Invasion der Streuner“ aufmerksam und hat die Homepage der Katzenhilfe Bleckede e.V. aufgesucht. Aufgrund der dabei vorgefundenen Informationen bat der Verein um zur Einführung einer Kastrations-/Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen. Zunächst übersandte die Katzenhilfe Bleckede e.V. ein umfangreiches Informationspaket. Es wurden unter anderem ein Entwurf einer Beschlussvorlage und einer Verordnung übersandt. Zusätzlich wurden rechtliche Hintergründe erläutert und Argumentationshilfen bereitgetellt. Darüberhinaus wurde Vorschläge unterbreitet welche Maßnahmen eingeleitet werden können. In einem darauffolgendem Telefongespräch am 19.04.2013 wurden die übersandten Informationen noch einmal erörtert.

Zwischenzeitliche Antwort des Tierschutzvereines Schorndorf und Umgebung e.V.: „vielen Dank für Ihre Unterstützung, insbesondere Dank für Ihre Zeit. Es freut mich für den Tierschutz, dass es so kollegiale und erfahrene Mitstreiter wie Sie gibt.“

15.01.2015   Fang- u. Kastration der Katzenhilfe Bleckede e.V. im Jahr 2014

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. hat ein erneut „erfolgreiches“ Jahr hinter sich. So konnten 287 erwachsene frei lebende Hauskatzen eingefangen und einer Kastration zugeführt werden. Für alle dieser Hauskatzen konnte eine Anschlussversorgung eingerichtet werden, so das die Anzahl der von der Katzenhilfe Bleckede e.V. betreuten Futterstellen erneut angstiegen ist. Zusätzlich wurde in der Obhut der Katzenhilfe Bleckede e.V. 114 Katzenwelpen aufgezogen und sozialisiert. Es konnten alle Katzenwelpen vermittelt werden, so dass diese nicht mehr am Einfangort ausgesetzt werden mussten. Insgesamt wurden 467 Hauskatzen betreut und somit hat sich derzeit an der Situation im Landkreis Lüneburg keine Veränderung ergeben. Im letzten Jahr wurden insgesamt 486 Hauskatzen betreut. Es wurde jedoch eine Verschiebung des Aufkommens beobachtet und festgestellt, dass in einer Momentaufnahme die Anzahl der frei lebenden Hauskatzen in den Kommunen mit Kastrationsverpflichtung zurückgegangen ist.

Da der Katzenhilfe Bleckede e.V. auch Gelder des Landkreises Lünebrug zur Kastration von frei lebenden Hauskatzen zur Verfügung gestellt wurden, erfolgte durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. eine detaillierte Auflistung der durchgeführten Fangaktionen, die dem Landkreis Lüneburg berichtet wurde. Dieser Nachweis für das Jahr 2013 und 2014 kann hier eingesehen werden. Hier kann der Interessierte einsehen wo die Hauskatzen eingefangen worden sind und welche Kosten den Kommuen und dem Verein insgesamt entstanden sind.  Die Summe von runden 96.000,- € für das Jahr 2013 und runde 94.0000,- € für das Jahr 2014 sprechen für sich sollten neugierig auf den hier verlinkten Nachweis machen.

 

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