Unsere Aktivitäten #13

26.04.2013   Einsatz der Katzenhilfe Bleckede e.V. bei tierschutzwidrigen Umständen 2013

Samtgemeinde Dahlenburg

In der Samtgemeinde Dahlenburg wurde der Katzenhilfe Bleckede im Januar 2013 ein Ort mit einer gehäuften Anzahl von unkastrierten Katzen gemeldet. In einer ersten Begutachtung wurden mindestens 27 x unkastrierte Katzen in sich unterschiedlich darstellenden Gesundheitszuständen festgestellt. Nach einer Verbindungsaufnahme mit der Samtgemeinde Dahlenburg konnte der Verursacher davon überzeugt werden, die Tiere kastrieren und tierärztlich versorgen zu lassen. Die Samtgemeinde Dahlenburg übernahm einen Teil der anfallenden Kastrationskosten, die Katzenhilfe Bleckede e.V. beteiligte sich und sorgte für das Einfangen, Kastrieren und für die weitere tierärztliche Versorgung der Tiere.

Samtgemeinde Bardowick

In der Samtgemeinde Bardowick wurde der Katzenhilfe Bleckede e.V. im März 2013 ein Ort mit einer gehäuften Anzahl von unkastrierten Katzen gemeldet. In einer ersten Begutachtung wurden mindestens 20 x unkastrierte Katzen gezählt. Die Katzen waren durchweg mit Katzenschnupfen belegt und ihr Fell zeigte sich ungepflegt, so das ein Parasitenbefall angenommen werden konnte. Nach mehreren Verbindungsaufnahmen mit dem Ordnungsamt konnte letztendlich eine gemeinsame Lösung erabeitet werden. Die Samtgemeinde Ostheide übernahm einen Teil der anfallenden Kastrationskosten, die Katzenhilfe Bleckede e.V. beteiligte sich und sorgte für das Einfangen, Kastrieren und für die weitere tierärztliche Versorgung der Tiere.

Samtgemeinde Scharnebeck

In der Samtgemeinde Scharnebeck wurden der Katzenhilfe Bleckede e.V. im Januar und März 2013 zwei Orte mit einem gehäuften Auftreten von unkastrierten Katzen gemeldet. Die Tiere waren durchweg durch Krankheit gezeichnet. Nach mehreren Verbindungsaufnahmen mit dem Ordnungsamt und auch mit dem Samtgemeindebürgermeister wurde erreicht, dass sich die Samtgemeinde an den Kastrationskosten für einen der gemeldeten Orte beteiligt. Die Katzenhilfe Bleckede e.V. beteiligte sich und sorgte für das Einfangen, Kastrieren und für die weitere tierärztliche Versorgung der Tiere. Ein weiterer Ort des gehäuften Aufkommens liegt zur Kenntnisnahme und weiteren Veranlassung dem Ordnungsamt in Scharnebeck vor.

Samtgemeinde Ostheide

In der Samtgemeinde Ostheide wurden der Katzenhilfe Bleckede e.V. insgesamt von Februar bis April 2013 vier Orte mit einem gehäuften Auftreten von unkastrierten Katzen gemeldet. An allen Orten waren die Tiere durch Krankheit und Parasitenbefall gezeichnet. Nach mehreren Verbindungsaufnahmen mit dem Ordnungsamt und auch mit dem Samtgemeindebürgermeister konnte eine kooperative Zusammenarbeit erreicht werden. An zwei Orten konnte durch Absprachen des Ordnungsamtes erreicht werden, dass die Verursacher ihre Katzen kastrieren und tierärztlich versorgen lassen. Es konnte eine Kostenbeteiligung des Verursachers erreicht werden. Die verbliebenen Kosten wurde durch die Samtgemeinde Ostheide und die Katzenhilfe Bleckede e.V. getragen.

Die verbliebenen zwei Orte wurden durch das Ordnungsamt und parallel durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. dem zuständigen VetAmt des Landkreises Lüneburg zur Kenntnis und weitere Veranlassung angezeigt.

22.03.2013   Chronolgie Aktivitäten der Katzenhilfe Bleckede e.V. bei den Kreistagsfraktionen u.- Gruppen des Landkreises Lüneburg

Die Kreistagsfraktionen wurden erstmalig am 18.12.2011 zur Thematik der Kastrations-/Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen angeschrieben und um Unterstützung ersucht. Man hat aber keine Antwort erhalten. Erst nachdem wir uns am 29.03.2012 beim Kreisausschuss darüber beschwerten, wurde uns, mit Ausnahme DER LINKEN, von allen Fraktionen/Gruppen geantwortet.

Gleich am 29.03.2012 meldete sich der Fraktionsvorsitzende der Grünen Herr Stilke. Es wurde uns mitgeteilt, dass sich Das Bündnis90/Die Grünen bereits in der vergangenen Fraktionssitzung mit der Thematik beschäftigt hatten. Das Anliegen der Katzenhilfe Bleckede e.V. zur Einführung einer Kastrations-/Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen traf die Diskussion in der Fraktion genau.

Am 18.04.2012 antwortete der Fraktionsvorsitzende der CDU/RRP Fraktion, Herr Blume, in der er mitteilte, dass das Thema in der Fraktion besprochen wurde. Die beschriebene Problematik der unkontrollierten Vermehrung von Katzen und deren Ursache wurde durch die Fraktion bestätigt. Für die Fraktion müssen zunächst die Katzenhalter in die Verantwortung genommen und dazu aufgerufen werden, ihre Verantwortung auch wahrzunehmen. Auf die Karte „Zwang“ zu setzen, kann nur das letzte Mittel sein. Zu diesen Aussagen hat die Katzenhilfe Bleckede e.V. am 21.04.2012 Stellung genommen, aber darauf keine Antwort erhalten.

Am 22.04.2012 meldete sich der Fraktionsvorsitzende der SPD, Herr Kamp. Er teilte mit, dass die SPD Fraktion sich bisher nicht geäußert habe, weil eine Zuständigkeit des Kreises nicht gesehen wird, bzw. die Verwaltung aus formalen Gründen eine Zuständigkeit ablehnt und auf die Kommunen verweist. Zu diesen Aussagen hat die Katzenhilfe Bleckede e.V. am 24.04.2012 Stellung genommen, aber auch hier darauf keine Antwort erhalten.

Durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. wurden mit der Kreistagsgruppe FDP/Unabhängige am 02.07.2012, mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Herrn Kamp, am 12.07.2012 und mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU/RRP, Herrn Blume, am 17.07.2012 Gesprächstermine vereinbart. In diesen Gesprächen wurde durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. umfassend über die Thematik der unkontrollierten Vermehrung von Katzen und deren Ursache vorgetragen und die aktuelle Situation in den Einheits-/Samtgemeinden vorgestellt.

In den Gesprächen mit Herrn Kamp (SPD) und Herrn Blume (CDU) sahen beide  zunächst die Kommunen in der Verpflichtung. Hielten aber beide eine einheitliche Regelung für alle Gemeinden für sinnvoll. Aus diesem Grund werden die  Kreistagsfraktion die Prozesse in den jeweiligen Kommunen unterstützen, die eine Verpflichtung in die kommunale Diskussion einbringen.. Zusätzlich wollten Herr Kamp sowie Herr Blume Handlungsmöglichkeiten mit dem Landkreis besprechen, wie der Prozess seitens des Kreise unterstützt werde kann.

Die Gruppe FDP/Unabhängige unterstütz das Anliegen der Katzenhilfe Bleckede e.V. und wird sich den Gesprächen im Kreistag nicht verschließen.

Auf Einladung der Kreistagsfraktion Bündnis90/Die Grünendes Landkreises Lüneburg hat die Katzenhilfe Bleckede e.V. zur Symptomatik – Ursache – Auswirkungen – Handlungsmöglichkeiten im Rahmen der unkontrollierten Vermehrung von Katzen am 08.10.2012 vorgetragen. Im Schwerpunkt wurden Zahlen und Daten dargestellt, die die Problematik im Landkreis Lüneburg offengelegt haben. Im Ergebnis wurde eine landkreisweite Kastrations-/Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen, im Sinne des Verursacherprinzips vorgeschlagen.

Am 02.11.2012 wurden allen Kreistagsfraktionen und Kreisgruppen die Unterlagen einer Beispielrechnung für die Kastration von 10 x frei lebenden Katzen übersandt. Diese Kostenaufstellung wurde durch den 1. Kreisrat, Herrn Krumböhmer, angefordert, um im Rahmen einer Konzeptbearbeitung für die Problematik der frei lebenden Katzen den Kreistagsabgeordneten detaillierte Informationen zukommen zu lassen.

Auf Grundlage einer beabsichtigten Beschlussvorlage der Kreisverwaltung in der dem Kreistag empfohlen werden soll, dem Tierschutzverein Lüneburg e.V. jährlich 10.000,-€ für die Kastration- und Kennzeichnung von frei lebenden Katzen zur Verfügung stellen wurden die Fraktionsvorsitzenden und Sprecher der Kreisgruppen am 21.03.2013 durch die Katzenhilfe Bleckede e.V. angeschrieben (Details unter der Rubrik „Tierschutz – Info Kommunen/Landkreis – Kreisverwaltung des Landkreise Lüneburg“).

In diesem Anschreiben wurde vorgeschlagen innerhalb der Fraktion zu prüfen, ob es nicht sinnvoll ist die bereitgestellter Gelder nachhaltig zu verwenden, in dem die Gelder nur in den Kommunen zum Tragen kommen in denen eine Kastrationsverpflichtung für Katzen eingeführt worden ist bzw. die Einführung beabsichtigt wird.

Am 22.03.2013 teilte Frau Plaschka, Kreisgruppe FDP/Unabhängige, der Katzenhilfe Bleckede e.V. mit, dass sie die  aufgeführten Vorschläge für sehr Sinnvoll hält.

Herr Kamp teilte der Katzenhilfe Bleckede e.V. am 26.02.2013 mit, dass er die im Anschreiben der Katzenhilfe Bleckede e.V. aufgeführten Vorschläge für Sinnvoll und Zielführend hält, so dass er diese Vorschläge in die Beratungen mit einbringen und sich dafür einsetzen wird.

Seitens der CDU/RRP erfolgte, seitdem Gespräch vom 17.07.2012, keine Antwort, Initiative, Information, etc. zur Thematik der unkontrollierten Vermehrung von Katzen und deren Ursache.

Auch durch das Bündnis90/Die Grünen erfolgte seitdem 08.10.2012 keine Antwort bzw. Information zu beschriebenen Thematik.

Detaillierte Informationen zu den Aktivitäten der Katzenhilfe Bleckede e.V. auf Ebene der Kreistagspolitik und der einzelnen Fraktionen und Gruppen, einschließlich des erfolgten Schriftverkehrs, erhalten sie in der Rubrik „Tierschutz – Info Kommunen/Landkreis – Kreisverwaltung des Landkreise Lüneburg“

19.01.2013   Demonstration für eine faire Agrarpolitik in Deutschland

Die Katzenhilfe Bleckede e.V. hat am 19.01.2013, wie bereits am 10.11.2012 in Hannover, als Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes e.V. an der Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ in Berlin teilgenommen.

Ein Bündnis von vielen Organisationen und Verbänden – darunter auch unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, setzt mit dieser Großdemonstration ein deutliches Zeichen dafür, dass der Tierschutz in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist

Bei eisiger Kälte zog der Demonstrationszug mit über 25.000 Teilnehmern vom Hauptbahnhof über die Reinhardt-, Friedrich- und Dorotheenstraße zur Abschlusskundgebung bis zum Kanzleramt.  Im Tenor aller Redebeiträge wurde Frau Merkel aufgefordert sich der Thematik anzunehmen und die vor Ort Demonstrierenden nicht einfach als „Wutbürger“ abzukanzeln. Die Teilnehemer haben die Auswirkungen der derzeitigen Agrarpolitik mit ihren ökologischen Misswirtschaft einfach satt. Es ist an der Zeit die Agrarpolitik komplett zu überdenken.

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