Infos Tierärztekammer #4

09.05.2011   Stellungnahme Bundestierärztekammer zur Kastration frei lebender Katzen

Freilebende, verwilderte Katzen können ein Tierschutzproblem darstellen. Trotz zahlreicher Kastrationsaktionen bei diesen Katzen nimmt die Population, wie immer wieder berichtet wird, weiter zu. Tierheime und Tierschutzvereine sind nach eigenen Angaben mit dem Problem herrenloser Katzen zunehmend überfordert. Die Bundestierärztekammer (BTK) setzt sich daher zur langfristigen Lösung des Problems für die Kastration aller Freigängerkatzen ein.

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04.03.2011   Bundestierärztekammer fordert Kastrationspflicht für Katzen

Die Bundestierärztekammer fordert die unkontrollierte Vermehrung von Katzen nachhaltig einzudämmen. Kommunen und Tierschutzvereine müssen entlastet werden. Laut Tierschutzkreisen gibt es derzeit schon zwei Millionen herrenlosen Straßenkatzen. Im Rahmen der anstehenden Novellierung des Tierschutzgesetzes sollte eine Verordnungsermächtigung zur Regulierung von Katzenpopulationen eingeführt werden.

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02.11.2010   Stellungnahme Bundestierärztekammer zur Kastration/Registrierung freilaufende Katzen

Kastration sowie Kennzeichnung und Registrierung von freilaufenden Katzen ist praktizierter Tierschutz.

Bundesweit stellen frei lebende, verwilderte Katzenpopulationen inzwischen ein akutes Tierschutzproblem dar. Wildlebende Katzen sind häufig unterernährt, leiden an Wurmbefall und verenden häufig an Infektionskrankheiten, wie Katzen-Leukose oder dem Katzenschnupfen Trotz der Kastrationsaktionen werden offensichtlich jedes Jahr mehr frei lebende Tiere aufgefunden. Die Tierheime sind zunehmend überfordert und reagieren mit Aufnahmestopps für Katzen. Ursache für den ständigen „Nachschub“ an frei lebenden Katzenbeständen sind nicht zuletzt Tiere, die sich zwar in menschlicher Obhut befinden, sich jedoch regelmäßig im Freien aufhalten und nicht kastriert sind.

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