... weil Katzen eine Lobby brauchen!

Infos Bundesebene

Allgemeine Informationen zur Kastrations-/Kennzeichnungs- u. Registrierungspflicht für freilaufende Katzen im Bund

In dieser Rubrik finden sie eine Übersicht über die politischen Initiativen zu dieser Thematik, die auf Bundesebene seitens der einzelenen politischen Gremien (Bundestag, Bundesrat, Bundestagsfraktionen, Parteien etc.) ab 01.01.2010 eingeleitet worden sind. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit. Haben sie für uns weitere Informationen, die hier nicht aufgeführt sind, dann lassen sie uns es wissen.

28.04.2016   2. Sitzung des Parlamentskreises Tierschutz des Deutschen Bundestages

Bei der zweiten Sitzung des Parlamentskreis Tierschutz im Deutschen Bundestag am Donnerstag, den 28. April 2016 stand die finanzielle Situation der Tierheime in Deutschland auf der Agenda. Unter der Schirmherrschaft von Christina Jantz-Herrman (SPD), Nicole Maisch (derzeit in Mutterschutz, vertreten durch Harald Ebner; beide Bündnis 90/Die Grünen), Birgit Menz (Die Linke) und Dagmar G. Wöhrl (CDU/CSU) diskutierten Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen gemeinsam Lösungswege, um die finanzielle Situation der Tierheime in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

Nachdem Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die aktuellen Herausforderungen der deutschen Tierheime darlegt hatte, stellte Dr. Katharina Kluge, Leiterin des Referats Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die Einschätzung des Ministeriums zur Tierheimthematik vor.

Im Anschluss wurden Lösungsansätze zur Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland erörtert und gemeinsame Forderungen in einer überparteilichen Erklärung formuliert. Die Erklärung kann hier eingesehen werden.

Der Parlamentskreis Tierschutz dient der partei- und fraktionsübergreifenden Auseinandersetzung mit tierschutzrelevanten Themen und steht allen Mitgliedern des Deutschen Bundestages offen, egal ob sie in den entsprechenden Fachausschüssen aktiv sind, sich in Tierschutzvereinen oder ihrem Wahlkreis für Tierschutzthemen engagieren oder sich allgemein für das Tierwohl interessieren. 

03.03.2016   Antwort der Bundesregierung zur Kastrationsverpflichtung für Freigängerkatzen

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen hatte unter anderem die nachfolgende Anfrage an die Bundesregierung gestellt:

Hält die Bundesregierung weiter daran fest, dass Hauskatzen nur noch frei in der Natur herumlaufen dürfen, wenn sie kastriert sind, um, so wie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, „den unkontrollierten freien Auslauf fortpflanzungsfähiger Haus- und Hofkatzen für einen bestimmten Zeitraum zu beschränken oder zu verbieten“ (siehe BILD vom 19. November 2015), und welche Schritte hat die Bundesregierung diesbezüglich bisher unternommen bzw. plant sie?

In der Antwort mit der Bundestagsdrucksache 18/7782 vom 03.30.2016 führt das Bundeslandwirtschaftsministerium für die Bundesregierung aus, dass es kein generelles Kastrationsgebort in der Bunderrepublik gibt. Auch hier wird wieder bestätigt, dass frei lebende Hauskatzen keine Wildtiere sind sondern es sich um Tiere einer domestizierten Art handelt, die nicht an ein Leben ohne menschliche Unterstützung angepasst sind. Ohne menschliche Obhut und Versorgung erfahren die Katzen häufig Schmerzen, Leiden oder Schäden in teilweise erheblichem Ausmaß. Aus diesem Grund sei die Ermächtigungsverordnung im Rahmen des § 13b TSchG eingeführt worden, um diese Leiden zu verhindern.

Die gesamte Antwort des Bundesministerium kann hier eingesehen werden ( Frage/Antwort Nr. 7)

10.12.2015   Hauskatzen sind domestizierte Haustiere

Die parlamntarische Staatssekretätin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Frau Dr. Flachsbarth, hat am 10.12.2015 in einem Schreiben unter Az. 323-00202/0012 auf Seite 5 Nr. 9 ausgeführt, dass anders als bei Wildtieren es sich bei verwilderten Hauskatzen um Tiere einer domestizierten Art handelt, die nicht an ein Leben ohne menschliche Unterstützung angepasst sind. Diese Hauskatzen erfahren ohne menschliche Obhut und Versorgung häufig Schmerzen, Leiden oder Schäden in teilweise erheblichem Ausmaß.

Auch auf Bundesebene wurde bestätigt, dass sich eine Hauskatzen die verwildert sich nicht selbst in unseren Breitegraden versorgen kann.

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